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Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?

Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?

Seit dem 2. April 2025 sorgt eine neue Servicegebühr bei Lieferando für Diskussionen unter Kunden und Restaurantbetreibern. Die Änderung betrifft alle Bestellungen mit Lieferung durch das Restaurant selbst und führt zu einer Erhöhung der Gesamtkosten beim Essen bestellen. Doch welche Hintergründe stecken hinter dieser Gebühr, und was bedeutet sie für alle Beteiligten? In diesem Artikel erklären wir,
verständlich und kompakt, die wichtigsten Punkte und geben einen Einblick in die aktuelle Situation.

Warum steigen die Kosten für Kunden bei Lieferando jetzt an

Die Kosten für Kunden bei Lieferando steigen derzeit vor allem aufgrund der Einführung einer neuen Servicegebühr, die seit dem 2. April 2025 erhoben wird. Diese Gebühr beträgt 2,5 % des Bestellwerts und ist auf maximal 0,99 Euro pro Bestellung begrenzt. Sie wird ausschließlich bei Lieferungen durch das Restaurant selbst berechnet und erscheint erst im Warenkorb als extra Posten, was viele Nutzer zunächst nicht bemerken. Die zusätzliche Gebühr führt dazu, dass sich die Gesamtpreise beim Bezahlen erhöhen, wodurch die Vorteile von günstigerem Essen oft zumindest teurer erscheinen.

Ein weiterer Punkt ist, dass durch die Gebühr die Rechnungsbeträge ungerade werden, was insbesondere bei Barzahlung das Wechselgeld erschwert. Kunden müssen künftig mit zusätzlichen Cent-Beträgen rechnen, was den Bezahlprozess komplizierter macht. Insgesamt kommt es also zu einer Kostensteigerung für den Endverbraucher, ohne dass dieser einen direkten Mehrwert oder eine Verbesserung beim Service erkennt. Dadurch entstehen Unmut und Verwirrung, da die Preisstruktur transparenter gestaltet werden könnte.

Einführung einer zusätzlichen Servicegebühr bei Lieferando

Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?
Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?

Seit dem 2. April 2025 erhebt Lieferando eine zusätzliche Servicegebühr bei Bestellungen, die per Lieferung durch das Restaurant selbst erfolgen. Diese Änderung betrifft alle Nutzer, die Essen über die Plattform bestellen, und soll vor allem den Rahmen für die Abrechnung klarer gestalten. Die Gebühr beträgt 2,5 % des Warenwerts, ist jedoch auf maximal 0,99 Euro pro Bestellung begrenzt. Wichtig ist, dass diese Gebühr nur bei Lieferungen erhoben wird; bei Selbstabholung bleibt sie aus. Die Einführung wurde von Lieferando mit dem Ziel kommuniziert, die Gebührenstruktur zu vereinfachen. Bisher gab es drei unterschiedliche Gebührenarten — die Liefergebühr, die Servicegebühr und die Transaktionsgebühr, die bei Online-Zahlungen anfiel. Jetzt sollen nur noch die Liefergebühr und die neue Servicegebühr bestehen bleiben, während die Transaktionsgebühr komplett entfallen soll.

Durch die neue Konstruktion möchte Lieferando die Kostentransparenz verbessern und gleichzeitig die Kosten für die Plattform-Weiterentwicklung decken. Für die Kunden bedeutet dies aber auch, dass sich die Gesamtkosten beim Bestellen erhöhen. Besonders bei Bestellungen mit geringem Wert fällt die prozentuale Gebühr ins Gewicht, was ihre Wirkung deutlich macht. Zudem wird die „%-Servicegebühr“ in der Praxis erst im Warenkorb sichtbar, was für Überraschungseffekte sorgen kann. Insgesamt folgt die Einführung einer dreistufigen Veränderung im Gebührenmodell, um die Geschäftsprozesse zu optimieren, doch nicht ohne Kritik seitens der Nutzer, denn die Transparenz und die tatsächlichen Vorteile bleiben unklar.

Wie viel Rabatt bringt die neue Servicegebühr?

Die Einführung der neuen Servicegebühr bei Lieferando wirkt sich auf den Gesamtpreis des Essens aus, doch direkte Rabatte im klassischen Sinne werden dadurch nicht gewährt. Stattdessen ist die Gebühr eher eine zusätzliche Kostenposition, die den Endbetrag erhöht und somit für Verbraucher weniger attraktiv macht. Im Vergleich zu früheren Gebühren wird hier kein prozentualer Rabatt oder Sofortrabatt angeboten, sondern vielmehr eine Umsetzung, die das Zahlungsmuster beeinflusst.

Allerdings kann man argumentieren, dass durch die Erhebung der Gebühr so genannte Rabatte in Form von möglichen Preisersparnissen bei alternativen Bestellwegen entstehen. Beispielsweise bietet es sich an, Essen direkt im Restaurant abzuholen, da dann die Servicegebühr entfällt. Auch wenn die Plattform selbst keinen Rabatt anbietet, führt das Weglassen der Gebühr beim Abholen zu tatsächlichen finanziellen Vorteilen für den Kunden. Demnach bleibt die Frage, wie viel „Rabatt“ tatsächlich zu holen ist, abhängig vom Nutzerverhalten: Wer regelmäßig bestellt, könnte durch konsequente Nutzung der Abholmöglichkeiten effektiv sparen.

Wenn man die tatsächlichen Einsparungen betrachtet, ist der Vorteil allerdings limitiert: Die zusätzlich erhobene Servicegebühr sorgt insgesamt dafür, dass die Angebotspreise auf der Plattform teurer erscheinen, ohne dass explizit ein Rabatt gewährt wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Gebühr eher eine Mehrkostenbelastung darstellt, die indirekt durch kostengünstigeres Selbstabholen ausgeglichen werden kann, aber kein direkter Rabatt – im Sinne eines finanziellen Nachlasses – ausgehandelt wurde oder wird.

Die Berechnung der neuen Servicegebühr im Überblick

Die neue Servicegebühr bei Lieferando wird anhand eines festen Prozentsatzes vom Bestellwert berechnet, was bedeutet, dass der Betrag automatisch im Hintergrund ermittelt wird. Dieser Prozentsatz liegt bei 2,5 %, wobei jedoch ein Maximalbetrag von 0,99 Euro gilt. Das heißt, bei kleineren Bestellungen ist die Gebühr anteilig höher, während sie bei höheren Beträgen nach oben gedeckelt ist. Diese Berechnungsweise sorgt dafür, dass die Gebühren für kleinere Bestellungen nicht unverhältnismäßig hoch werden, aber dennoch die Plattform unterstützt. Zusätzlich ist zu beachten, dass diese Gebühr ausschließlich bei Lieferungen durch das Restaurant selbst anfällt und bei Selbstabholung komplett entfallen kann.

Wenn du deine Bestellung im Warenkorb prüfst, siehst du den separaten Posten für die Servicegebühr direkt unterhalb der Produktliste. Die genaue Höhe richtet sich also nach dem jeweiligen Warenwert und ist nicht fest fixiert. Es ist wichtig, diese Gebühr im Blick zu behalten, da sie die Gesamtrechnung beeinflusst und insbesondere bei kleinerem Wert der Bestellung einen erheblichen Unterschied macht. Für den Kunden bedeutet dies, dass beim Bezahlen stets mit einer kleinen Variabilität bei der Endsumme zu rechnen ist, die über den reinen Produktkosten hinausgeht.

Thema Information Details
Einführung der Servicegebühr Seit 2. April 2025 Zusätzliche Gebühr von 2,5 % bis maximal 0,99 Euro nur bei Lieferung
Berechnung der Gebühr Prozentualer Anteil vom Bestellwert Höchstbetrag von 0,99 Euro gilt, nur bei Lieferung
Sichtbarkeit im Bestellprozess Nur im Warenkorb sichtbar Separater Posten zwischen Produktsumme und Gesamtbetrag
Auswirkungen für Kunden Erhöhte Endpreise, ungerade Beträge bei Barzahlung Kein Hinweis auf der Startseite, erhöhtes Wechselgeldproblem
Auswirkungen für Restaurants Kein Anteil an der Servicegebühr, keine Preissteigerung laut Vertrag Einzelne erhöhen Preise dennoch, was intransparenter wird
Reaktionen & Kritik Unmut wegen fehlender Transparenz Kritik an Kostensteigerung ohne Nutzen, Wechselgeld erschwert

Wo wird die Servicegebühr beim Bestellen sichtbar?

Wo wird die Servicegebühr beim Bestellen sichtbar? - Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?
Wo wird die Servicegebühr beim Bestellen sichtbar? – Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?

Auf der Startseite von Lieferando ist keinerlei Hinweis auf die neue Servicegebühr sichtbar. Viele Nutzer bemerken die Gebühr daher erst, wenn sie ihre Bestellung bereits im Warenkorb überprüfen. Hier wird die Gebühr erstmals als separater Posten aufgeführt, was eine gewisse Transparenz schaffen soll. Die Anzeige erfolgt zwischen der Produktsumme und dem Gesamtbetrag. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Gebühr nur bei der finalen Übersicht im Warenkorb erscheint und vorher keine Hinweise auf der Website oder in der App erfolgen.

Im Rahmen des Bestellprozesses findet sich zusätzlich ein kleines Info-Feld, das erklärt, warum die Gebühr erhoben wird: „Dadurch können wir unseren Service anbieten und verbessern (inkl. Kundenservice), ebenso wie das Nutzungserlebnis (indem wir auch die Auswahl der verfügbaren Partner erweitern).“ Diese Textpassage soll den Nutzern die Gebühr grundsätzlich erklären, schafft aber keinen Überblick darüber, wie hoch die Gebühr tatsächlich im Einzelfall sein wird.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Gebühr für den Verbraucher kaum bei der ersten Kontaktaufnahme mit der Plattform sichtbar wird. Stattdessen trägt sie dazu bei, die Gesamtrechnung erst spät im Bestellprozess zu erhöhen, was bei vielen Nutzern zu Überraschungen führen kann. Wer also böse Überraschungen vermeiden möchte, sollte direkt im Warenkorb aufmerksam auf den Posten achten, um ungewollte Mehrkosten zu vermeiden.

Sichtbarkeit der Gebühr im Bestellprozess

Sichtbarkeit der Gebühr im Bestellprozess - Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?
Sichtbarkeit der Gebühr im Bestellprozess – Neue Servicegebühr bei Lieferando: Was steckt dahinter?

Auf der Startseite von Lieferando ist keinerlei Hinweis auf die neue Servicegebühr sichtbar. Die meisten Nutzer bemerken die Gebühr erst, wenn sie ihre Bestellung im Warenkorb überprüfen. Hier wird sie erstmals als separater Posten aufgeführt, was dazu beiträgt, den Eindruck von Transparenz zu vermitteln. Es befindet sich zwischen der Produktsumme und dem Gesamtbetrag und soll den Kunden die zusätzlichen Kosten deutlich sichtbar machen. Allerdings erfolgt diese Anzeige nur an dieser Stelle im Bestellprozess.

Im Zuge des Bestellvorgangs ist zusätzlich ein kleines Info-Feld vorhanden, das erklärt, warum die Servicegebühr erhoben wird: „Dadurch können wir unseren Service anbieten und verbessern (inkl. Kundenservice), ebenso wie das Nutzungserlebnis.“ Trotz dieser Erklärung schafft die Darstellung keine klare Überprüfung der tatsächlichen Höhe der Gebühr bereits früh im Prozess. Für Verbraucher ist es wichtig zu wissen, dass die Gebühr nur im endgültigen Warenkorb sichtbar wird, sodass sie bei der ersten Bestellung oft erst spät davon erfahren. Dies kann zu unerwarteten Überraschungen führen, insbesondere dann, wenn der Endpreis höher ausfällt als zuvor angenommen.

Wer ungestört sein Essen bestellen möchte, sollte daher stets beim Blick in den Warenkorb genau auf den entsprechenden Posten achten und nicht nur auf die Produktpreise allein verlassen. Dadurch lassen sich mögliche Kostenfallen vermeiden und eine transparentere Übersicht über die Gesamtkosten beim Bestellen gewährleisten.

Gebührentyp Anwendungsbereich Zahlungsdetails
Liefergebühr Nur bei ausgelieferter Bestellung Prozentual bis zu 2,5 %, maximal 0,99 Euro
Gebührenanpassung Änderung der Gebührenstruktur Verschmelzung von Service- und Transaktionsgebühr
Sichtbarkeit im Bestellvorgang Nur im Warenkorb sichtbar Es erscheint nur im letzten Schritt vor Abschluss

Welche Folgen hat die Gebühr für die Kunden?

Die Einführung der neuen Servicegebühr bei Lieferando hat direkte Konsequenzen für die Kundinnen und Kunden. Zunächst führt die Gebühr dazu, dass sich die Gesamtrechnung beim Bezahlen erhöht, wodurch das Essen teurer wird als zuvor. Besonders bei kleineren Bestellungen kann der prozentuale Anteil der Gebühr einen erheblichen Einfluss auf den Endbetrag haben. Viele Nutzer bemerken diese Erhöhung erst im letzten Schritt des Bestellprozesses, wenn die Gebühr im Warenkorb ausgewiesen wird.

Ein weiterer Punkt ist die erschwerte Handhabung bei Barzahlungen. Da die Gebühr nur im Warenkorb sichtbar ist und oft runde Beträge nicht mehr passen, entstehen ungewollte Cent-Beträge. Das erleichtert das Wechselgeldberechnen und sorgt gelegentlich für Verwirrung oder Streit an der Haustür. Zudem steigt insgesamt die Unübersichtlichkeit bei der Preisgestaltung, da die Gesamtausgaben erst spät ersichtlich sind und die Plattform keine klare Übersicht über alle Gebührenanteile bietet.

Nicht zuletzt bewirkt die Gebühr auch eine Veränderung im Nutzerverhalten: Einige entscheiden sich vermehrt für Selbstabholung oder bestellen direkt im Restaurant, um die zusätzlichen Kosten zu vermeiden. Dadurch verschiebt sich das Konsumverhalten ein Stück weit weg vom reinen Lieferservice hin zu kostengünstigeren Alternativen. Insgesamt hat die Gebühr somit sowohl finanzielle als auch verhaltensbezogene Folgen für die Verbraucher.

Auswirkungen auf die Bezahlbeträge und das Wechselgeld

Die Einführung der neuen Servicegebühr bei Lieferando hat direkte Auswirkungen auf die Bezahlbeträge beim Einkauf. Da diese Gebühr nur im Warenkorb sichtbar ist, erhöht sie den zu zahlenden Gesamtbetrag erst in einem späten Stadium des Bestellprozesses. Das kann dazu führen, dass Kunden unerwartet mit höheren Summen konfrontiert werden, als sie ursprünglich geplant hatten, was insbesondere bei kleineren Einkäufen erheblich ins Gewicht fällt.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Wechselgeld. Da die Gebühr meist nicht auf ganze Cent-Beträge gerundet wird und die Gesamtsumme dadurch ungerade Beträge annimmt, gestaltet sich die Abrechnung für Bargeldzahler manchmal deutlich komplexer. Das Wechselgeld muss genau berechnet oder es entstehen kleinere Restbeträge, die schwerer handhabbar sind. Besonders ältere Menschen oder diejenigen, die noch auf Barzahlung angewiesen sind, könnten hier vor Schwierigkeiten stehen, da sie ihre Ausgaben schlechter überschauen können und mehr Zeit für die korrekte Abwicklung benötigen.

Insgesamt führt die erhöhte Variation der Bezahlbeträge dazu, dass die Plattform für Nutzer weniger transparent wirkt. Viele müssen beim Bezahlen ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit aufbringen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Dies kann den Bestellprozess unnötig verkomplizieren und das Nutzererlebnis negativ beeinflussen, obwohl die tatsächliche Gebühr möglicherweise nur einen kleinen Anteil am Gesamtpreis ausmacht.

Was bedeutet die Gebühr für die Restaurants?

Für die Restaurants selbst hat die neue Servicegebühr bei Lieferando vor allem weniger direkte Auswirkungen, da sie keinen Anteil an dieser Gebühr erhalten. Es handelt sich vielmehr um eine zusätzliche Kostenposition, die ausschließlich vom Kunden getragen wird und somit das Einnahmeniveau der einzelnen Anbieter nicht direkt beeinflusst. Allerdings steht die Einführung im Zusammenhang mit den bestehenden Lieferando-Provisionen von 14 %, die weiterhin auf jede Bestellung erhoben werden. Dies bedeutet, dass die Gastronomen insgesamt höhere Kosten tragen müssen, wenn sie ihre Angebote über die Plattform anbieten.

Viele Restaurants reagieren auf die gestiegenen Gesamtkosten, indem sie entweder ihre Preise „anpassen“ oder versuchen, die Mehrkosten durch Preiserhöhungen auf der Speisekarte auszugleichen. Laut vertraglicher Vereinbarung dürfen diese Preissteigerungen allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen; in der Praxis ist dabei oft eine intransparente Preisgestaltung zu beobachten. Das kann dazu führen, dass Verbraucher nicht immer sofort erkennen, dass ein höherer Preis nun die Folge der zusätzlichen Servicegebühr ist.

Langfristig könnte die Einführung der Gebührenstruktur auch den Anreiz für Restaurants erhöhen, eigene Online-Shop-Lösungen oder alternative Vertriebskanäle zu entwickeln. Manche Gastronomen prüfen bereits, ob es sinnvoll ist, künftig direkt außerhalb der Plattform Bestellungen entgegenzunehmen, um so die Provisionen und Gebühren von Lieferando zu umgehen. Insgesamt bedeutet die neue Gebühr also eine Belastung, ohne dass die Restaurants direkt an deren Höhe beteiligt sind, was den Druck auf die Margen weiter erhöht und die Wettbewerbssituation verschärfen könnte.

Einfluss auf die Preisgestaltung und den Erlös

Die Einführung der neuen Servicegebühr bei Lieferando hat direkte Auswirkungen auf die Preisgestaltung und den Erlös für die Restaurants. Da diese Gebühr ausschließlich vom Kunden getragen wird, haben die Gastronomen keinen direkten Anteil daran. Dennoch ar4beiten viele Betriebe darauf hin, die gestiegenen Gesamtkosten durch Preiserhöhungen auf ihrer Speisekarte auszugleichen. Solche Anpassungen sind jedoch oft schwer nachvollziehbar, da sie intransparent kommuniziert werden, was das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen kann.

Langfristig könnte die zusätzliche Belastung dazu führen, dass mehr Restaurants nach alternativen Vertriebskanälen suchen, um eigenständige Online-Shops zu etablieren oder direkt im Restaurant zu bestellen. Dies würde es ihnen ermöglichen, die Provisionen und Gebühren von Plattformen wie Lieferando zu umgehen und so ihre Margen zu verbessern. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich die Preise auf Lieferando insgesamt erhöhen, was wiederum die Attraktivität der Plattform für Kunden verringert.

Die Kombination aus höherem Aufwand für die Restaurants durch erhöhte Kosten und möglichen Preissteigerungen wirkt sich letztlich auf ihre Gewinnmargen aus. In manchen Fällen könnten sie versuchen, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Markt durch innovative Angebote oder bessere Qualität zu erhalten, doch insgesamt dürfte die neue Gebührenstruktur die Marktdynamik beeinflussen und den Druck auf die Klingt-Margen weiter verstärken.

Was sagen die Lieferando-FAQs zur neuen Gebühr?

In den aktuellen FAQs von Lieferando wird die neue Servicegebühr auf klare Weise erklärt. Dort heißt es, dass diese Gebühr dazu dient, Investitionen in Technologie und Plattform zu finanzieren, um das Bestellerlebnis kontinuierlich zu verbessern. Das soll bedeuten, dass die Gebühren nicht nur eine zusätzliche Kostenposition sind, sondern auch direkt in die Weiterentwicklung der Dienste fließen, was letztlich dem Nutzer zugutekommt.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass die Höhe der Servicegebühr im Bestellprozess lediglich im Warenkorb als separater Posten sichtbar ist. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Unterschied zur vorherigen Transparenz, weil die Gebühr erst am Ende beim Bezahlen explizit ausgewiesen wird. Lieferando versichert, dass bei Abholung keine Gebühr anfällt, was für Kunden, die häufig auf Selbstabholung setzen, ein wichtiger Punkt sein kann.

Auch die FAQs betonen, dass die Gebühr keinen Einfluss auf die Restaurants hat – diese erhalten keinen Anteil an der Servicegebühr. Stattdessen zahlen sie weiterhin die reguläre Lieferando-Provision. Damit soll eine klare Trennung zwischen den verschiedenen Gebührenarten gewährleistet werden. Insgesamt versucht Lieferando, seine Kundinnen und Kunden mit diesen Aussagen zu beruhigen, indem es die Funktion und Notwendigkeit der Gebühr erläutert, wobei jedoch Kritik hinsichtlich der Transparenz bestehen bleibt.

Wichtige Punkte aus den aktuellen Fragen und Antworten

In den aktuellen FAQs betont Lieferando, dass die Neue Servicegebühr vor allem dazu dient, Investitionen in Technologie und Plattform zu finanzieren, um das Bestellerlebnis kontinuierlich zu verbessern. Dabei wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Gebühr nur im Warenkorb als separater Posten sichtbar ist, um die Transparenz für die Nutzer zu erhöhen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Gebühr erst in der finalen Übersicht beim Bezahlen genannt wird, was bei manchen Kunden für Überraschungseffekte sorgen kann.

Weiterhin erklärt Lieferando, dass bei Selbstabholung keine Servicegebühr erhoben wird, was insbesondere für Nutzer relevant ist, die auf dieses Modell setzen. Die FAQs machen außerdem deutlich, dass die Restaurants keinen Anteil an der Servicegebühr erhalten, sondern nur die reguläre Lieferando-Provision. Dies trägt zur Klärung bei, lässt aber dennoch Spielraum für Missverständnisse hinsichtlich der Gesamtkosten.

Abschließend wird hervorgehoben, dass die Einführung der Gebühr Teil einer Reihe von Maßnahmen ist, um das Angebot für Kunden attraktiver zu gestalten, wobei die Kritik an der mangelnden Transparenz weiterhin bestehen bleibt.

Die wichtigsten Fakten zur neuen Lieferando-Gebühr

Seit dem 2. April 2025 erhebt Lieferando eine neue Servicegebühr, die nur bei Bestellungen mit Lieferung durch das Restaurant selbst anfällt. Die Gebühr beträgt 2,5 % des Warenwerts, wobei sie auf einen maximalen Betrag von 0,99 Euro pro Bestellung begrenzt ist. Diese Regelung sorgt dafür, dass kleinere Bestellungen relativ hoch belastet werden können, während bei größeren Summen der Maximalbetrag zum Tragen kommt. Die Gebühr wird ausschließlich beim Bestellen für die Lieferung im Warenkorb sichtbar, also erst im letzten Bestellschritt vor der Bezahlung.

Eine wichtige Änderung im Vergleich zu früher ist, dass die Transaktionsgebühr, die bei Online-Zahlungen anfiel, vollständig entfällt. Stattdessen bleibt die Liefergebühr bestehen, falls vom Restaurant verlangt. Es ist erwähnenswert, dass diese Gebühr nicht bei Selbstabholung erhoben wird. Sie dient vor allem dazu, Investitionen in die Technologie und Plattform zu ermöglichen, wie von Lieferando kommuniziert wurde. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Gebühr kaum transparent kommuniziert wird und den Endpreis unübersichtlich macht. Insgesamt handelt es sich bei der neuen Lieferando-Gebühr um eine Maßnahme, die sowohl Auswirkungen auf die Verbraucherpreise hat als auch die Geschäftsprozesse des Plattformanbieters verändert. Wer genau hinguckt, merkt die Gebühr meist erst im Warenkorb, was unerwartete Zusatzkosten verursachen kann.

Zehn Kerninformationen auf einen Blick

Seit dem 2. April 2025 erhebt Lieferando eine neue Servicegebühr, die ausschließlich bei Bestellungen mit Lieferung durch das Restaurant selbst anfällt. Die Gebühr beträgt 2,5 % des Warenwerts, ist jedoch auf einen maximalen Betrag von 0,99 Euro pro Bestellung begrenzt. Diese Regelung sorgt dafür, dass kleinere Bestellungen relativ höher belastet werden, während bei höheren Warenwerten der Maximalbetrag angewendet wird.

Die Gebühr ist nur im Warenkorb sichtbar und erscheint erst im letzten Schritt vor der Bezahlung. Damit soll die Transparenz für den Nutzer erhöht werden, was in der Praxis nicht immer vollständig gelingt. Besonders bei Online-Zahlungen entfällt die bisherige Transaktionsgebühr; stattdessen bleibt die Liefergebühr bestehen, falls vom Restaurant verlangt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Gebühr nur bei Lieferung erhoben wird, bei Selbstabholung bleibt sie komplett aus. Lieferando führt die Gebühr ein, um Investitionen in Technologie und die Weiterentwicklung der Plattform zu finanzieren. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Transparenz fehlt und unerwartete Mehrkosten entstehen können.

Abschließend lässt sich sagen, dass durch die Änderung die Kosten für Verbraucher steigen und die Preisübersicht weniger transparent wird. Dennoch erhalten Restaurants keinen Anteil an dieser Gebühr; sie tragen weiterhin die regulären Lieferando-Provisionen. Für die Nutzer bedeutet das vor allem, auf unerwartete Zusatzkosten beim Bezahlen vorbereitet zu sein.

Kritische Stimmen und erste Reaktionen

Die Einführung der neuen Servicegebühr bei Lieferando hat in den letzten Wochen für erhebliches Unmut bei vielen Kunden gesorgt. Viele kritisieren, dass die Gebühr kaum transparent kommuniziert wird und erst im letzten Schritt des Bestellprozesses sichtbar ist. Dadurch fühlen sich Verbraucher oft überrumpelt, wenn sie beim Bezahlen unerwartete Mehrkosten feststellen. Diese unklare Darstellung führt dazu, dass einige Nutzer das Gefühl haben, unfair behandelt zu werden.

Zudem wird häufig bemängelt, dass die Erhöhung der Preise ohne klaren Mehrwert erfolgt. Viele sehen darin eine reine Kostensteigerung, ohne dass der Kunde davon tatsächlich profitiert. Die Kritik richtet sich auch gegen die hohen Gebühren, die manche Restaurants zusätzlich aufschlagen, um die gestiegenen Kosten zu kompensieren. Hierbei entsteht ein Eindruck von mangelnder Transparenz, da nicht immer nachvollziehbar ist, welche Mehrkosten wo anfallen.

Auch seitens einiger Restaurantbetreiber gibt es erste Reaktionen. Ein Großteil sieht die neue Regelung kritisch, weil sie vor allem die Margen schmälert, während die Plattform selbst von der Gebühr profitiert. Einige Gastronomen erwägen inzwischen, ihre Angebote außerhalb von Lieferando direkt zu vermarkten, um mehr Kontrolle über die Preise und Einnahmen zu behalten. Insgesamt sind die ersten Reaktionen deutlich skeptisch, was langfristig zu einer stärkeren Marktdisruption führen könnte.

Kritik an der fehlenden Transparenz und den Kostensteigerungen

Viele Verbraucher äußern Kritik an der „fehlenden Transparenz“ bei der Einführung der neuen Servicegebühr. Obwohl Lieferando versichert, die Gebühr im Warenkorb deutlich anzuzeigen, bemängeln zahlreiche Nutzer, dass sie erst im letzten Schritt des Bestellprozesses sichtbar wird. Diese späte Offenlegung führt dazu, dass Kunden unerwartet mit höheren Gesamtkosten konfrontiert werden, was das Vertrauen in die Plattform schwächt.

Außerdem kritisieren viele, dass die Kostensteigerung ohne einen klaren Mehrwert erfolgt. Die zusätzlichen Gebühren führen zu einer erheblichen Erhöhung der Endpreise, ohne dass unmittelbare Vorteile für die Kunden erkennbar sind. Besonders bei kleineren Bestellungen macht sich die prozentuale Gebühr deutlich bemerkbar und wirkt sich negativ auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Es entsteht der Eindruck, dass hier vor allem die Plattform profitiert, während die Verbraucher kaum einen direkten Nutzen haben.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Intransparenz hinsichtlich der Weiterleitung der Mehrkosten. Viele Restaurants erhöhen ihre Preise auf Lieferando, um die gestiegenen Provisionen auszugleichen, was wiederum den Endverbraucher belastet. Insgesamt trägt diese intransparente Kostenstruktur dazu bei, dass das Vertrauen in die fairen Geschäftspraktiken von Lieferando schwindet, was langfristig zu Unzufriedenheit und Verunsicherung unter den Kunden führt.

FAQs

Wie wirkt sich die Servicegebühr auf die Lieferzeiten aus?
Die Servicegebühr hat in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Lieferzeiten. Lieferando optimiert die Abläufe so, dass die zusätzlichen Kosten durch die Gebühr keinen Verzögerungen im Lieferservice verursachen. Es kann jedoch sein, dass nach Einführung der Gebühr mehr Restaurants auf Selbstabholung oder alternativen Angeboten setzen, was indirekt die Lieferzeiten bei bestimmten Bestellungen beeinflussen könnte.
Gibt es eine Möglichkeit, die Servicegebühr zu vermeiden?
Die Gebühr kann vermieden werden, indem man sich für die Selbstabholung entscheidet oder direkt beim Restaurant bestellt, anstatt die Lieferung über Lieferando zu nutzen. Manche Restaurants bieten auch eigene Bestellplattformen an, bei denen keine zusätzlichen Gebühren erhoben werden. Es lohnt sich, diese Alternativen im Blick zu behalten, um Kosten zu sparen.
Wie wird die maximale Gebühr von 0,99 Euro bei höheren Bestellwerten berechnet?
Bei Bestellungen mit einem Warenwert, der hoch genug ist, fällt die Servicegebühr lediglich auf 0,99 Euro, da der prozentuale Anteil von 2,5 % auf einen Betrag oberhalb dieses Limits begrenzt ist. Das bedeutet, egal wie hoch der Bestellwert ist, die Gebühr erhöht sich maximal um diesen Betrag, was bei sehr hohen Summen den Anteil der Gebühr stark verringert.
Beeinflusst die Servicegebühr die Bewertungen der Restaurants?
Ja, die zusätzliche Gebühr kann die Bewertungen beeinflussen. Kunden könnten die höheren Gesamtkosten negativ bewerten, was sich in den Rezensionen niederschlagen kann. Außerdem besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden bei wiederholten kostenintensiven Bestellungen weniger häufig bewerten oder die Zufriedenheit sinkt, vor allem wenn die Gebühren nicht transparent kommuniziert wurden.
Wer trägt die Kosten der Servicegebühr – das Restaurant oder der Kunde?
Die Kosten der Servicegebühr trägt ausschließlich der Kunde, da diese Position im Warenkorb ausgewiesen wird. Das Restaurant erhält keinen Anteil an dieser Gebühr und bleibt bei den klassischen Provisionen, die von Lieferando erhoben werden. Die Gebühr dient ausschließlich dazu, die Plattformkosten zu decken und Investitionen in die Weiterentwicklung zu finanzieren.